Behandlung

Akupunktur und chinesische Heilkunst

Liebe Patientinnen und Patienten,

wir möchten Ihnen hier einige wichtige Fragen zu Akupunktur und Chinesischer Medizin beantworten und Ihnen helfen, sich ein Bild von deren Diagnose- und Therapiemethoden zu machen. Wir möchten Ihnen vor allem Hinweise darauf geben, welche Beschwerden und Erkrankungen besonders gut auf eine Akupunkturbehandlung ansprechen.

Im MVZ Marienburg wird die Akupunktur durchgeführt von

  • Dr. Vera Bausch (Ärztin für Naturheilverfahren) Zusatzbezeichnung Akupunktur
  • Volker Brenn (FA Innere und Allgemeinmedizin) Zusatzbezeichnung Akupunktur (Mitglied der DAEGFA seit 1996) Ausbildung 1996 im WHO Training center for accupunture in Peking
  • Stefanie Mattheus (Ärztin Allgemeinmedizin) Ohrakupunktur nach Seeber

Wir freuen uns, Sie bald in unseren nach Feng Shui eingerichteten neuen  Akupunkturräumen begrüßen zu dürfen und Ihnen mit dieser Behandlung bei vielen Erkrankungen helfen zu können.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie wissen wollen, ob eine Akupunkturbehandlung für Sie in Frage kommt, zögern Sie nicht uns anzusprechen.

Die Behandlung wird durchgeführt von

Vera Bausch

Dr. Vera Bausch

Allgemein- und Sportmedizin, Naturheilverfahren, Akupunktur

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Volker Anselm Brenn

Innere- und Allgemeinmedizin, Akupunktur, Klinische Immunologie, Umweltmedizin, Hypertensiologe

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Stefanie Mattheus

Fachärztin für Allgemeinmedizin

Häufig gestellte Fragen

Das sollten Sie wissen

Wann wird eine Akupunkturbehandlung empfohlen?

Die Chinesische Medizin betrachtet den Menschen in seiner Ganzheit und ist nicht in einzelne Fachrichtungen getrennt, wie unsere westliche Medizin. Ihr Anliegen ist es, Krankheiten nicht nur zu heilen, sondern auch der Entstehung schwerer und chronischer Krankheiten vorzubeugen. Die Akupunktur, eine wichtige chinesische Heilmethode, wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und führenden Akupunkturgesellschaften für viele Krankheitsbilder empfohlen. Eine Auswahl davon haben wir in dieser Broschüre für Sie zusammengestellt. In vielen Fällen ist die „Nadeltherapie“ genauso wirksam oder sogar wirksamer als westliche Therapien. Grundsätzlich gilt aber: Akupunktur kann heilen, was gestört ist, sie kann aber nicht „reparieren“, was bereits zerstört ist.

So kann sie bei einer Gelenkerkrankung (Arthrose) mit Knorpelschädigungen nicht den Verlust des Knorpels rückgängig machen. Sie kann aber die damit einhergehenden Schmerzen an Bändern, Muskeln und im Bereich der Gelenkkapsel deutlich verringern. Durch eine Akupunkturbehandlung schwillt das Gewebe ab, es wird besser durchblutet, Gelenk und Muskulatur werden beweglicher und trainierbarer – der Schmerz lässt nach.

Ein/e gut ausgebildete/r Akupunkturarzt/ärztin wird Sie kompetent darüber aufklären, welche Aussichten auf Heilung oder Linderung eine Akupunkturtherapie bei Ihren Beschwerden hat. Der Behandlungserfolg hängt von der Ausbildung und Erfahrung des Arztes/der Ärztin, aber auch von Ihrer eigenen Mitarbeit ab.

Wo hilft Akupunktur?

Akute und chronische Schmerzen, wie z.B.:

  • Kopfschmerzen,
  • Rücken- und Gelenkschmerzen,
  • Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz),
  • Tumorschmerzen,
  • Schmerzen des Kau- und Zahnsystems.

Erkrankungen des Bewegungssystems, wie z.B.:

  • Schmerzen an Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule,
  • Bandscheibenvorfall,
  • Sehnen- und Gelenkerkrankungen,
  • Tennisellenbogen,
  • chronische Hüftgelenkschmerzen,
  • Kniegelenkschmerzen,
  • Karpaltunnel-Syndrom,
  • Nachbehandlung von Hüft-, Knie- und Bandscheibenoperationen,
  • Arthroseschmerzen.

Neurologische Krankheiten, wie z.B.:

  • Migräne,
  • Neuralgien,
  • Facialisparese (Gesichtslähmung),
  • Trigeminusneuralgie,
  • Mitbehandlung bei Lähmungen,

Erkrankungen der Atemwege, wie z.B.:

  • Asthma,
  • Heuschnupfen,

Vegetative Störungen, wie z.B.:

  • Schlaflosigkeit,
  • Erschöpfungssyndrom,

Suchtkrankheiten, wie z.B.:

  • Ess-Sucht,
  • Nikotinmissbrauch

Hals-, Nasen-, Ohren- und Augenkrankheiten, wie z.B.:

  • Sinusitis (Nasennebenhöhlen-Entzündung),
  • Hörsturz,
  • Tinnitus,
  • Schwindel,
  • Trockenes-Auge-Syndrom.
  • Makuladegeneration

Allergien, wie z.B.:

  • Heuschnupfen,
  • allergisches Asthma

Wie wirkt Akupunktur?

An bestimmten Punkten des Körpers werden die dünnen Akupunkturnadeln platziert, wo sie etwa 20 bis 30 Minuten verbleiben und ihre heilsame Wirkung entfalten, während sich der Patient auf der Liege entspannt. Die meisten Patienten empfinden die Akupunktur – nicht selten schon bei der ersten Behandlung – als wohltuend, entspannend und oft verblüffend schnell wirksam.

Westliche Wissenschaftler erforschten die Wirkung der Akupunktur intensiv und konnten in vielen Untersuchungen nachweisen, dass die chinesische Heilmethode bei einer Fülle von Erkrankungen hilft, oft gerade dann, wenn eine herkömmliche Behandlung erfolglos blieb.

Was genau bei einer Akupunktur im Körper abläuft, ist wissenschaftlich noch nicht restlos aufgeklärt. Dank moderner wissenschaftlicher Untersuchungsverfahren konnte die Akupunkturwirkung in den letzten Jahren aber viel besser erklärt werden. In mehreren Studien wurde nachgewiesen, dass das Nadeln bestimmter Akupunkturpunkte spezielle Wirkungen entfaltet. Die heilende Wirkung kommt u.a. dadurch zustande, dass der stimulierende Reiz der Nadeln im Gehirn eine vermehrte Ausschüttung schmerzlindernder und stimmungsaufhellender Substanzen auslöst, die oft auch als „Glückshormone“ bezeichnet werden. Dazu gehören das Serotonin, körpereigene Morphine wie das Endorphin sowie die Enkephaline. Mit modernen Verfahren wie der funktionellen Kernspintomographie lässt sich die Wirkung der Körperakupunktur (oder der Laserakupunktur) auf den Stoffwechsel im Gehirn eindeutig nachweisen: In jenen Hirnbereichen, die mit den stimulierten Akupunkturpunkten in Verbindung stehen, zeigt sich eine stark erhöhte Aktivität.

Große wissenschaftliche Studien belegen, dass die Akupunktur bei einer Reihe weit verbreiteter Erkrankungen wie Heuschnupfen, Tennisellbogen, Menstruationsbeschwerden, allergischem Asthma oder chronischen Wirbelsäulenleiden den herkömmlichen medizinischen Therapien klar überlegen ist.

Die weltweit größten Untersuchungen, die ART- und GERAC-Studie mit mehr als 250.000 Patienten wurden in Deutschland durchgeführt. Sie ergaben, dass Akupunktur bei chronischen Kopf-, Rücken- und Gelenkschmerzen (z.B. infolge einer Arthrose) in drei von vier Fällen zu einer deutlichen und lang anhaltenden Schmerzlinderung führt. Die Studien weisen darauf hin, dass Akupunktur bei diesen Beschwerden genauso gut oder sogar besser wirkt als herkömmliche Therapien (Medikamente, Krankengymnastik oder Massagen). Die Universitätsklinik Mannheim hat durch Studien belegt, dass Schwangere, die ab der 36. Woche akupunktiert werden, weniger Schmerzen bei der Geburt haben und die Geburt weniger lange dauert.

Gibt es bei der Akupunktur Nebenwirkungen?

Eine fachgerecht durchgeführte Akupunktur hat kaum Nebenwirkungen, da die Nadeln auf eine Mobilisierung der Selbstheilungskräfte des Körpers abzielen. Wie z.B. bei der Homöopathie können sich zu Beginn der Therapie einzelne Symptome vorübergehend verstärken, man spricht hier von der „Erst-Reaktion“. Gelegentlich kommt es zu leichten Blutergüssen oder blauen Flecken, auch kurze Kreislaufreaktionen können während einer Akupunkturbehandlung auftreten, normalisieren sich aber schnell. Um Infektionen zu vermeiden, werden sterile Einmalnadeln aus Edelstahl verwendet.

Wann spürt man eine Besserung?

Grundsätzlich gilt: Je länger eine Erkrankung besteht, desto länger muss sie behandelt werden. Bei chronischen Erkrankungen (Krankheiten und Beschwerden, die länger als drei bis sechs Monate andauern), spürt man in der Regel zwischen der dritten und sechsten Sitzung eine positive Veränderung. Schmerzen lassen nach, der Schlaf wird tiefer und ruhiger, das Allgemeinbefinden und die seelische Stimmungslage verbessern sich. Erst nach etwa fünf bis sechs Sitzungen lässt sich genauer abschätzen, wie viele Behandlungen noch notwendig sind.

Wie lange hält der Therapie-Erfolg an?

Die heilende Wirkung einer Akupunktur hält bei Mitarbeit des Patienten oft ein Leben lang an. Je nach individueller körperlicher und seelischer Belastung, Fehlernährung oder ungesunder Lebensführung kann es aber auch nach einer gewissen Zeit zu erneuten Beschwerden kommen, so dass weitere Behandlungen oder eine Auffrisch-Akupunktur notwendig werden.

Wer kann eine Akupunkturbehandlung erhalten?

Für eine Akupunkturtherapie gibt es keine Altersgrenze, auch hochbetagte Menschen können von ihr profitieren. Babys und Kleinkinder reagieren oft sogar besonders sensibel, hier genügt manchmal schon sanfte Massage entlang der Akupunkturpunkte (Akupunktmassage) oder eine schmerzlose Laserakupunktur. Für Schulkinder gibt es neben der Laserakupunktur auch noch die Möglichkeit, mit extrem dünnen, schmerzarmen Nadeln zu behandeln. Viele Kinder kommen damit ausgezeichnet zurecht. Bei Erwachsenen entscheidet die körperliche Verfassung darüber, wie viele Nadeln gesetzt werden und wie fein sie sein sollen. Menschen, die eine unüberwindbare Angst vor den Nadeln haben, können auch mittels Laserakupunktur behandelt werden.

Was kostet eine Akupunkturbehandlung?

Eine Akupunkturbehandlung kostet je nach Behandlungsdauer und -aufwand etwa 25 bis 70 € pro Sitzung. In einigen Fällen, z.B. bei Knieschmerzen und Rückenschmerzen, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten sogar ganz. Viele private Krankenkassen erstatten die Kosten für Akupunktur zur Schmerzbehandlung.

Bei anderen Beschwerden und wenn Ihr Versicherungsvertrag keine eindeutigen Regelungen enthält, ist es empfehlenswert, sich mit der Krankenkasse in Verbindung zu setzen.

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Dr. med. Rolf Handrup

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Volker Anselm Brenn

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Dr. Vera Bausch

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Serdar Aydin lyilikyapan

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Stefanie Mattheus

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Dr. med. Jessica Rotert

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Cosmo Bulasikis

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Akupunktur und chinesische Heilkunst

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